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Stirnlappenbasilisk

Basiliscus plumifrons COPE, 1876

Synonym: Federbuschbasilisk

 

Das Epitheton setzt sich aus den lateinischen Wörtern pluma = Feder und frons = Stirn zusammen und bedeutet eben “Federstirn”. Es bezieht sich auf den Stirnlappen, der nur bei dieser Art der Gattung Basiliscus vorkommt.

englisch: Plumed Basilisk, Green Basilisk

 

Schutzstatus

Kein Schutzstatus.

Preiskategorie

Mittel. Jungtiere kann man schon für etwa 30€ kaufen. Adulte Nachzuchten gibts gelegentlich ab 90€. Wildfänge können natürlich auch billiger sein, aber mit etwas Pech hohe Folgekosten verursachen.

Schwierigkeitsgrad

Mittel bis hoch. Die Tiere sind sehr agil und brauchen ein geräumiges Terrarium. Insbesondere Wildfänge stoßen sich immer wieder die Schnauze an den Terrarienscheiben wund. Es ist dringend zu empfehlen, dass auf Nachtzuchttiere zurückgegriffen wird.

 

Beschreibung

Basiliscus plumifronsDer Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) gehört aufgrund seiner Farbe und Körperform zu den spektakulärsten Terrarientieren überhaupt. Wenn man sich aufgrund der Größe und Aggressivität bisher gescheut hat, sich einen Grünen Leguan (Iguana iguana) anzuschaffen, bietet der Stirnlappenbasilisk eine ausgezeichnete Alternative. Mittlerweile werden Stirnlappenbasilisken in Deutschland häufig nachgezüchtet, weshalb man auf gestresste und möglicherweise Parasiten tragende Wildfänge verzichten sollte.
Diese Art wurde von COPE 1876 erstmals anhand von mehreren Exemplaren aus Costa Rica beschrieben. Stirnlappenbasilisken bevorzugen sehr feuchte Lebensräume in den Tiefland-Regenwäldern Mittelamerikas bis zu einer Höhe von 250 m NN. Die Wälder sind meist so dicht bewachsen, dass nur punktuell Sonnenlicht durchdringt. Diese Stellen werden dann auch zum gelegentlichen Sonnenbad genutzt. Häufig befindet sich ein Gewässer in unmittelbarer Nähe des bewohnten Areals, meist ragt der bewohnte Baum sogar direkt über ein Gewässer. Der Wohnbaum, der reich mit Bromelien, Farnen, Orchideen und Lianen bewachsen ist, soll jeweils von einem Pärchen bewohnt werden (KÖHLER 2004). Die Echsen halten sich vornehmlich schräg nach oben liegend auf Ästen auf, die über das Wasser ragen und beobachten aufmerksam die Umgebung. Obwohl die Tiere auch in Höhen von über 15 m angetroffen werden können, leben sie meist im niedrigen Blätterdach nahe am Wasser. Auch wenn der bevorzugte Lebensraum in den Regenwäldern liegt, kann man die Tiere häufig auch in anderen Biotopen finden. FITCH (1973) berichtet, dass er die Echsen in Portéte in Kokosnusswäldern, zwischen Korallenfelsen und Baumstämmen am Strand und an einer überwachsenen Betonwand antraf. In Beverly beobachtete er die Echsen in Sümpfen, entlang von Flüssen in Restwäldern und am Waldrand, während die Echsen in San Miguel und Cartago zwischen Felsen an einem schnell fließenden Bergstrom vorkamen. In Anpassung an ihren Lebensraum ist die Grundfarbe wildlebender Exemplare leuchtend grün und tendiert bei Nachzuchttieren in Gefangenschaft leicht zu türkis (eine Beobachtung, die ich auch bei Ritteranolis gemacht habe). Geringe Lichtintensität mit geringem UVA-Anteil und Mangel an Vitamin A sollen die Blaufärbung begünstigen (KOBER 2008). Sowohl bei Männchen als auch bei Weibchen kann die Kehlregion gelblich bis bläulich gefärbt sein. Paravertebral und kurz vor dem Übergang zum Bauch befinden sich an den Seiten Längsreihen mit blauen Punkten. Die paravertebrale Reihe beginnt in der Nackenregion und kann sich bis in den Schwanz fortsetzen. Die untere Reihe erstreckt sich zwischen Achsel- und Beckenregion. Gelegentlich findet man 6-7 schwarze Querbänder auf dem Rücken, die etwa in der Körpermitte beginnen und sich bis in den Rückensegel erstrecken. Dieses Merkmal findet man häufiger bei den Weibchen. Ähnlich wie beim Grünen Leguan ist das Endstück des Schwanzes braun gebändert. Ein weiteres Merkmal von Basiliscus plumifrons ist die leuchtend orange gefärbte Iris, die im krassen Kontrast zur grünen Grundfarbe steht. Das auffälligste Merkmal sind jedoch die Hautlappen an Kopf und Rücken, die an die Echsen vergangener Zeiten erinnern. Kurz hinter den Augen liegt am Kopf ein kleiner Hautlappen, an den sich direkt ein großer Helm anschließt. Der Nacken selbst trägt keinen Hautlappen, aber auf Höhe des Ansatzes der Vorderbeine beginnt ein durch 15 Dornfortsätze der Basiliscus plumifronsWirbel gestütztes Rückensegel, das sich bis zum Schwanzansatz erstreckt. Danach beginnt ein flacherer Kamm, der sich etwa über 1/3 des Schwanzes erstreckt. KOBER (2008) weist darauf hin, dass die Ausprägung des Kammes individuell stark variieren und zwischen Körperhöhe und wenigen Millimetern Höhe liegen kann. Die kräftigen Hinterbeine weisen darauf hin, dass es sich um einen sehr schnellen Läufer handelt. Die langen Zehen sind mit kräftigen Krallen ausgestattet, die ein leichtes Klettern ermöglichen. Seitlich der Zehen an den Hinterfüßen befinden sich schmale Hautsäume, die es den Tieren ermöglichen, mit hoher Geschwindigkeit über das Wasser zu laufen, eine Eigenschaft, die den Vertretern der Gattung Basiliscus den Namen “Jesusechsen” eingebracht hat.
Auch bei dieser Art hat man leider das typische Basiliskenproblem: Besonders Wildfänge stoßen sich die Schnauze an den Scheiben wund. Deshalb ist es immer empfehlenswert, auf Nachzuchten zurückzugreifen, die sich wesentlich ruhiger verhalten und so zahm werden, dass sie einem sogar aus der Hand fressen. Bei Gefahr strecken die Tiere die Beine durch und heben den Körper an, um größer zu wirken. Zusätzlich können die Echsen auch fauchende Töne von sich geben und angedeutete Angriffe mit dem Schwanz durchführen. Bringt das nichts, starten Stirnlappenbasilisken mit geöffnetem Maul Scheinangriffe in Richtung des vermeindlichen Angreifers. Zeigt auch dieses Manöver keinen Erfolg, suchen die Basilisken ihr Heil in der Flucht. In den beengten Terrarienverhältnissen ist eine Flucht nicht immer möglich, so dass die Echsen auch kräftig zubeißen können, wenn es sein muss. SPINNER (2010) rät in so einem Fall dazu, die Ruhe zu bewahren und nicht zu versuchen, das Tier mit Gewalt zu entfernen. Das führt nur dazu, dass man merkt, dass der Basilisk noch fester zubeißen kann. Er rät dazu, einige Tropfen Essig ins Maul zu tröpfeln, um sich vom Biss zu befreien.

Diese Echsen können eine Körperlänge über 90 cm erreichen, bleiben in den meisten Fällen jedoch unter 70 cm. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt dabei ca. 25 cm. KOBER (1998) erwähnt, dass diese Tiere in der Natur gerade einmal zwei Jahre alt werden. Vermutlich kann der Stirnlappenbasilisk in Gefangenschaft ein Alter von über 15 Jahren erreichen, wobei Tiere über 8 Jahren bereits eine Rarität darstellen können (KOBER 2008, SPINNER 2010). KOBER erwähnt auch, dass man das Alter der Männchen an der Kopfform abschätzen kann. Bei älteren Exemplaren erscheint dieser höher, da sich mit der Zeit im Unterkieferbereich und an der Basis des Kopflappens Fett ablagert.

Eine Vergesellschaftung mit anderen Arten ist möglich. Voraussetzung ist meist jedoch, dass die Mitbewohner nicht zu klein sind und nicht als Bedrohung empfunden werden. KOBER (1998, 2008) erwähnt eine erfolgreiche Vergesellschaftung mit Phelsuma grandis, Ameiva ameiva, Gekko gecko, Acanthosaura capra, Anolis equestris, Gonocephalus chamaeleontinus und Bufo paracnemis. KOBER (1997) weist jedoch darauf hin, dass die Mitbewohner idealerweise die selbe KRL haben sollten wie die Basilisken, damit sie auf keinen Fall als Beute angesehen werden. Außerdem sollen sich die Ameiven als Eiräuber herausgestellt haben, die einer erfolgreichen Zucht im Wege stehen können. MÜLLER (1983) berichtet über eine Vergesellschaftung mit Basiliscus vittatus. Angeblich soll es jedoch zu Paarungen zwischen beiden Arten kommen, weshalb diese Arten besser nicht zusammengehalten werden sollten. WINKLE (1996) nennt Wasseragamen, Segelechsen und Grüne Leguane, die in ausreichend großen Terrarien mit Basiliscus plumifrons vergesellschaftet werden können. Ich selbst konnte bei einem Freund ein friedliches Zusammenleben mit Grünen Leguanen beobachten.

Geschlechtsunterschiede

Es besteht ein Geschlechtsdimorphismus. Die meist größeren Männchen besitzen ein ausgeprägtes Rückensegel (bis über 6 cm hoch), welches sich auch über den Schwanz erstreckt. Außerdem haben die Männchen einen sehr großen Hinterhauptlappen und einen kleineren Stirnlappen. Bei Weibchen findet man wenn überhaupt nur einen kleinen Hinterhauptlappen. Der Helm der Männchen soll laut KOBER (1997) ab einem Alter von 6 Monaten deutlich stärker wachsen, so dass eine Geschlechtsunterscheidung ab diesem Zeitpunkt relativ sicher möglich ist. Mit Hilfe einer Lupe kann der geübte Terrarianer den Stirnlappen der Männchen bereits nach 2-3 Monaten erkennen (KOBER 2008). Ein weiteres UnterscheidungsmerkmaleVerbreitungsgebiet von Basiliscus plumifrons ist die etwas verdickte Schwanzwurzel der Männchen. Die Femoralporen bestehen nicht und taugen deshalb nicht zur Unterscheidung der Geschlechter.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet liegt in Mittelamerika und erstreckt sich über das östliche Honduras (MEYER & WILSON 1973), Nicaragua [z.B. am Rio Chiquito (KÖHLER 2004), (VILLA 1983)], Karibikküste Costa Ricas und Zentral-Costa Rica sowie ein kleines Areal an der Pazifikküste [KÖHLER 1991, SAVAGE & VILLA 1986, z.B. Beverly, Cartago, Portéte und San Miguel (FITCH 1973)] bis Panama (KÖHLER 2004, LANG 1989). KÖHLER (2004) erwähnt, dass Basiliscus plumifrons in Tortuguero (Costa Rica) besonders häufig vorkommen soll. Die Typuslokalität liegt in Sipurio, Costa Rica.

Haltung im Terrarium

Terrarium

Basiliscus plumifronsEine optimale Haltung ist nur in sehr geräumigen Terrarien möglich. Nach den Richtlinien zu den Mindestanforderungen sollte das Terrarium für ein adultes Pärchen mindestens 100 x 75 x 125 cm groß sein. Diese Maße sind für ein adultes Paar jedoch eindeutig zu klein, und in der Literatur werden deutlich größere Maße angegeben. Insbesondere Wildfangtiere sind sehr schreckhaft. KÖHLER (1991) berichtet über eine Fluchtdistanz von 4-10 m in freier Wildbahn. KOBER (1998) empfiehlt, nicht alle Terrarienwände aus Glas zu gestalten, da Glas von den Tieren nicht erkannt wird, und sie sich bei ihrer panikartigen Flucht die Schnauze wundstoßen. Seiten- und Rückwände sollten immer blickdicht verkleidet werden. KOBER erwähnt eine Beckengröße mit den Ausmaßen von 170 x 80 x 115 cm (L x B x H). Je nach Größe der Tiere können in diesem Terrarium ein Männchen und ein bis drei Weibchen gepflegt werden. In neueren Publikationen empfiehlt KOBER (2008) jedoch deutlich größere Becken. Genannt werden hierbei 140 x 70 x 180 cm als Mindestgröße für ein Männchen und 1-2 Weibchen. Für eine Gruppe von einem Männchen und 2-3 Weibchen nennt er sogar 170 x 80 x 190 cm. SPINNER (2010) erwähnt eine Terrariengröße von ca. 150 x 120 x 210 cm für ein Pärchen oder sogar zwei Männchen und vier Weibchen. Ich bezweifle allerdings, dass diese Größe ausreicht, um zwei Männchen darin zu halten. DATHE (1988) erwähnt eine Terrariengröße von 150 x 80 x 150 cm. SCHMIDT & HENKEL (1995) raten dazu, dass das Terrarium für ein Pärchen nicht kleiner als 1,2 m³ sein soll, wobei eine Höhe von 150 cm nicht unterschritten werden darf. Es ist jedoch zu beachten, dass auch Weibchen insbesondere während der Trächtigkeit untereinander sehr unverträglich sein können. Das dominante Weibchen verfolgt das Unterlegene und kann es verletzen oder solange stressen, bis es nicht mehr ans Futter geht und kümmert. MÜLLER (1983) beobachtete, dass das unterlegene Tier sich eher im oberen Bereich des Terrariums aufhielt, während die übrigen Echsen häufig im mittleren Bereich anzutreffen waren. Er berichtet über die Haltung von einem Männchen mit zwei Weibchen in einem Terrarium mit den Maßen von 120 x 60 x 160 cm. Männchen sind stark territorial und dürfen nie mit anderen Männchen in einem Terrarium gehalten werden.

Licht

Die Tiere leben normalerweise in schattigen Wäldern, so dass eine extreme Aufhellung des Terrariums nicht notwendig ist. Falls man aber lebende Pflanzen im Terrarium hat, muss natürlich eine Mindesthelligkeit gewährleistet sein. Außerdem muss man den Echsen punktuell Sonneninseln bieten, an denen sie sich aufwärmen können. Hierzu eignen sich z.B. HQI- oder HQL-Leuchten aber auch spezielle Spotlampen, die es mittlerweile in etlichen Varianten von unterschiedlichen Herstellern gibt. Eine UV-Beleuchtung ist sehr empfehlenswert. Dazu verwendet man am besten spezielle Leuchtmittel (Osram Ultra Vitalux). KOBER (2008) berichtet über gute Erfahrungen über eine dreimalige Bestrahlung über 20-40 Minuten in der Woche aus einem Abstand von 60-80 cm. Es gibt aber auch Spotlampen, die UV-A und UV-B emittieren. KOBER (2008) empfiehlt, die Variante mit dem höchsten UV-B Anteil zu wählen. Für die Gesamtausleuchtung eignen sich z.B. Leuchtstoffröhren. Besonders hell sind die Röhren neuerer Generation (T5 und T8). MÜLLER (1983) verwendet bei o.g. Terrariengröße eine HQL de luxe-Lampe mit 125 Watt sowie zwei Leuchtstoffröhren mit je 20 Watt. Als Wärmespot dient eine 50-W-Lampe.
Für o.g. Terrarien ab einer Größe von 170 x 70 x 180 cm macht KOBER (2008) genauere Angaben zur Beleuchtung und zählt drei verschiedene Varianten auf:

Variante 1: 1 x 70-W- und 1 x 150-W-HQI; 4 x 23-W-Energiesparlampe, 2 x 50-W-Heizkabel
Variante 2: 1 x 150-W-HQI; 1 x 125-W-HQL; 3 x 36-W-Neonröhre, 1 x 50-W-Heizkabel
Variante 3: 1 x 150-W-HQI; 2 x 100-W-Halogenstrahler; 3 x 36-W-Neonröhre, 1 x 50-W-Heizkabel

Im Sommer beleuchtet man das Terrarium etwa 14 Stunden und im Winter 9-11 Stunden täglich. Bei allen Lichtquellen außer bei Leuchtstoffröhren muss dringend dafür gesorgt werden, dass die Basilisken nicht zu nahe an die Lampe herankommen, damit es nicht zu Verbrennungen kommt. SPINNER (2010) empfiehlt, den Tieren wenn möglich auch ein Außengehege zur Verfügung zu stellen, damit sie die notwendige UV-Bestrahlung abbekommen.

Temperatur

KlimadiagrammDie Temperaturen im Verbreitungsgebiet sind über das gesamte Jahr hinweg stabil hoch und liegen tagsüber bei 25-33 °C. Nachts kann die Temperatur auf 20-25 °C sinken. MÜLLER (1983) richtete im Terrarium eine Etage mit Holzbrettern ein, die gelegentlich mit einem 70 W Heizkabel erwärmt wird. Er erwähnt im Winter eine durchschnittliche Tagestemperatur von 26 °C und nachts 21 °C. Im Sommer liegen die Temperaturen tagsüber bei 30 °C und nachts bei 25 °C. SPINNER (2010) erwähnt 22-29 °C mit Sonneninseln von ca. 29-32 °C. KOBER (2008) empfiehlt Temperaturen von 28-35 °C im oberen Bereich des Terrariums und 22-28 °C in den unteren Bereichen. Außerdem empfiehlt er, in großen Terrarien dickere Äste mit einem Heizkabel zu umwickeln und mit einer Kokosfaserschicht abzudecken. So kann für zusätzliche Wärme gesorgt werden. SCHMIDT & HENKEL (1995) berichten von lokalen Temperaturen von 35 °C mit einer Nachtabsenkung auf 23 °C.

Luftfeuchtigkeit

Basiliscus plumifronsDie durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Lebensraum ist sehr hoch. Das Klima im Verbreitungsgebiet ist geprägt durch wechselnde Regen- und Trockenzeiten. Die Regenzeit liegt im Zeitraum von April bis November. In dieser Zeit fallen nicht selten im Monat bis zu 400 mm Regen. Die Gesamtregenmenge liegt durchschnittlich weit über 3000 mm im Jahr, da aufgrund der besonderen Lage in Meeresnähe auch in der Trockenzeit viel Regen fallen kann. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt das ganze Jahr über bei mind. 80 % (siehe Klimadiagramm). MÜLLER (1983) spricht in der Terrarienhaltung im Winter von 65% tagsüber und 90% nachts und im Sommer von 90% tagsüber und 95% nachts. Es sollte täglich mehrmals gesprüht werden. Die Installation einer Regenanlage ist empfehlenswert. KOBER (2008) empfiehlt, passend zu den natürlichen Verhältnissen in der Zeit von Mai bis Oktober zweimal tgl., im April und Oktober einmal tgl. und von November bis März nur alle zwei Tage zu sprühen. MÜLLER (1983) variiert die Luftfeuchtigkeit durch Verändern der Einschaltzeit eines Hygrostates, der an einen Luftumwälzer im Wasserbecken gekoppelt ist. Auch KOBER (2008) erwähnt die Möglichkeit, die Luftfeuchtigkeit mittels Aquarienheizstab im Wasserbecken zu erhöhen. Er rät jedoch davon ab, die Wassertemperaturen höher als 22-24 °C einzustellen, da sonst die Gefahr einer Erkältung besteht. Um eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zu erreichen, sollte die Wassertemperatur 2-3 °C oberhalb der Lufttemperatur liegen. Hilfreich sind auch die handelsüblichen Vernebler, von denen 2-3 Stück im Terrarium verteilt und 3-4 mal tgl. für 10-30 Minuten in Betrieb genommen werden (KOBER 2008). SPINNER (2010) rät im Gegensatz zu vielen anderen Autoren jedoch von einer allzu hohen Luftfeuchtigkeit aufgrund von erhöhter Gefahr von Atemwegserkrankungen ab und empfiehlt Werte zwischen 50 und 70%, sofern das Terrarium keine gute Luftzirkulation hat oder natürlichem Sonnenlicht ausgesetzt ist. SCHMIDT & HENKEL (1995) raten zu einer Luftfeuchtigkeit von 65% tagsüber und 100% in der Nacht. WINKLE (1996) berichtet über 70-90% tagsüber und ebenfalls 100% in der Nacht.

Einrichtung

Als Bodengrund eignet sich Torferde, Kokoshumus oder Rindenmulch (KOBER 1997). Aber auch andere Feuchtigkeit bindende Materialien wie Seramis und Blähtonkugeln eignen sich gut. SPINNER (2010) erwähnt Pinienrinde, die etwa 12-17 cm hoch eingefüllt wird. Eine große Wasserwanne sollte nicht fehlen. Diese wird so groß gewählt, dass die Echsen komplett untertauchen können. ABRAHAM (1982) empfiehlt sogar, dass 1/3 der Bodenfläche aus einem Wasserteil bestehen sollte. Wird die Wanne beheizt, kann zusätzliche Luftfeuchtigkeit gewonnen werden. MÜLLER (1983) verwendet z.B. ein 60 x 60 x 15 cm großes Becken, das mit ca. 26 °C warmem Wasser gefüllt ist. Die Wanne sollte gut zu reinigen sein, da die Basilisken das Wasser beinahe täglich mit Kot verunreinigen (SPINNER 2010). KOBER (2008) gibt den Tipp, zwei baugleiche Wannen ineinander zu stecken, so dass man die obere zur Reinigung problemlos entnehmen kann. Bewährt hätten sich die 90 Liter fassenden Mörtelwannen. Damit die Tiere jederzeit problemlos das Wasser wieder verlassen können, sollten Ausstiegshilfen in Form von Ästen eingebracht werden. Zur dekorativen Bepflanzung der Wanne eignen sich lt. KOBER auf Moorkienwurzeln gebundener Sumatrafarn, Javamoos, Zwergspeerblatt und freischwimmendes Lebermoos, da diese auch bei wenig Licht am Boden des Terrariums gedeihen. Das Terrarium muss reich bepflanzt werden. Dicke Äste mit rauher Rinde, die hauptsächlich horizontal eingerichtet werden, dienen als Klettermöglichkeit und Ruheplatz. Es sollten jedoch auch stabile schmalere Äste eingebracht werden, die über das Wasserbecken ragen. Diese werden natürlicherweise zum Schlafen genutzt (COVER 1986). Wie bei allen langschwänzigen Echsen ist darauf zu achten, dass sich die Äste nicht direkt kreuzen, da der Schwanz an diesen Stellen eingeklemmt werden kann und unweigerlich dazu führt, dass er abgeworfen wird. Als lebende Bepflanzung eignen sich nur kräftige Pflanzen wie z.B. Hoya-Arten und Ficus benjamina (KOBER 1998) oder Dracaena fragans, Yucca und hartblättrige Bromelien wie Vriesa, Aechmaea, Bilbergia und Guzmania (KOBER 2008). Im Speziellen erwähnt DATHE (1988) Vriesa splendens, Aechmea fasciata und Nidularium fulgens. Außerdem kommen noch Monstera- und Philodendron-Arten in Frage.

Fütterung

Basiliscus plumifronsEs existieren Untersuchungen an Mageninhalten freilebender Tiere. HIRTH (1962) fand in den Mägen hauptsächlich Gliedertiere mit einem hohen Anteil von Sußwassergarnelen. Verfüttert werden sollten deshalb die üblichen Insekten wie z.B. Grillen, Heuschrecken, Zophobas und Schaben. Nestjunge Mäuse und süßes Obst werden ebenfalls angenommen. KOBER (2008) empfiehlt jedoch, aufgrund des hohen Energiegehaltes nicht mehr als 2-3 mal im Monat Mäuse zu verfüttern. MÜLLER (1983) bietet zweimal wöchentlich Bananen, Weintrauben, Beeren und Birnen an, die mit Vitaminen angereichert werden. KOBER (2008) erwähnt ebenfalls Bananen und Mango. Kohl und Löwenzahn soll ebenfalls gefressen werden (SPINNER 2010). Auch kalkbepuderte Regenwürmer, Rinder- und Hühnerfleisch sowie Fischstückchen werden von einem Futterstab angenommen. SCHMIDT & HENKEL (1995) erwähnen noch Hunde- und Katzenfutter, das allerdings nur selten angeboten werden soll. Man kann den Basilisken zusätzlich noch Fische (z.B. Guppys, Platys und junge Goldfische) anbieten, die man einfach im Wasserbecken freilässt. Auch aufgetautes Frostfutter soll angenommen werden (SPINNER 2010). Jungtiere sollen eine besondere Vorliebe für glatte grüne Raupen haben (MÜLLER 1983). Im Zusammenhang mit der Fütterung erwähnt KOBER (1998), dass die Basilisken auch am Honig lecken, der für die Taggeckos bestimmt ist. In freier Wildbahn werden auch andere Echsen oder Schlangen gefressen. HIRTH (1962) berichtet über eine kleine Fledermaus, die im Magen gefunden wurde. COVER (1986) erwähnt einen Frosch, der gefressen wurde. KOBER (2008) berichtet sogar über einen kleinen ausgewachsenen Prachtfinken, der sich bei Reinigungsarbeiten in das Terrarium verirrte und von einem weiblichen Strinlappenbasilisken gefressen wurde. Das Futter sollte regelmäßig mit Vitaminen und Mineralstoffen bestäubt werden. Auch eine Schale mit Taubengrit oder zerriebener Sepiaschale sollte den Tieren immer zur Verfügung stehen. Eine gute Kalziumquelle stellen auch Gehäuseschnecken dar. Adulte Echsen werden 2-3 mal wöchentlich gefüttert, wobei erwachsene Basilisken in der Woche 5-10 große Insekten fressen, Jungtiere kriegen 5 x in der Woche soviel zu fressen, wie sie innerhalb einer Stunde annehmen (KOBER 2008). Wie bei anderen Echsen auch, ernähren sich Jungtiere vornehmlich von tierischer Kost, während die Adulti zu einem nicht unbeträchtlichen Anteil auch pflanzliche Kost zu sich nehmen. HIRTH (1962) erwähnt, dass im Magen von 8 der 12 adulten Exemplare pflanzliche Nahrung gefunden wurde, während bei Jungtieren von einer Gesamtlänge von 135 mm keine vegetarische Kost zu finden war. Wasser wird normalerweise nach dem Sprühen von der Dekoration aufgeleckt, aber auch das Wasserbecken wird als Tränke genutzt.

Zucht

Wenn man unterschiedliche Jahreszeiten durch Manipulation des Klimas und der Beleuchtungszeit wie oben angegeben simuliert, finden Paarungen meist zwischen März und Oktober statt. Das Männchen nähert sich dabei unter heftigem Kopfnicken dem Weibchen. Ein paarungswilliges Weibchen reagiert daraufhin ebenfalls mit Kopfnicken. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd verbeisst sich das Männchen im Nacken des Weibchens und es kommt zur Kopulation, die 2-4 Minuten dauern soll (KOBER 2008). Es finden in den folgenden Tagen mehrere Paarungen statt. Paarungsunwillige Weibchen sollen nicht auf das Männchen reagieren und auch nicht flüchten. Versucht das Männchen dennoch das Weibchen zu besteigen, soll es den Hinterleib anheben und heftige zuckende Bewegungen mit der Schwanzwurzelregion ausüben, bis das Männchen die Paarungsbemühungen abbricht. Lt. KOBER (2008) sollen zahme Exemplare beider Geschlechter ähnliche Reaktionen zeigen, wenn man die Hand von oben auf die Schwanwurzelregion legt. Ein bis zwei Monate nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 17 Eier ab. Die Zahl der Eier hängt vom alter und der Größe des Weibchens ab. Trächtige Weibchen sind daran zu erkennen, dass sie einen gesteigerten Appetit entwickeln und deutlich an Volumen zunehmen. Ist die Trächtigkeit schon weiter fortgeschritten, verhalten sie sich meist aggressiv gegenüber Artgenossen. Einige Tage vor der eigentlichen Eiablage durchwühlt das Weibchen den Boden auf der Suche nach einer geeigneten Ablagestelle. Es sollten unbedingt mehrere Ablagestellen mit ca. 15 cm hohem und mäßig feuchtem Substrat angeboten werden. Die Ablagestellen sollten nicht in nicht zu kühlen Regionen des Terrariums aufgestellt werden. WINKLE (1996) bot als Ablageplatz eine 20 x 15 x 10 cm große Kunststoffbox an, die bis zum rand mit einem Gemisch aus Sand und Torf gefüllt und in der Nähe eines Heizstrahlers platziert wurde. Basiliscus plumifrons kann jährlich 3-5 Gelege produzieren. Die Eier werden geborgen und in einen Inkubator überführt. Als Substrat verwendet man z.B. Vermiculit, Seramis oder Perlit. KOBER (2008) rät dazu, die Eier zur Hälfte einzubetten und das Substrat die ersten 7 Wochen sehr feucht zu halten, um ein Einfallen der Eier zu verhindern. Gegen Ende der Inkubationszeit sollte die Substratfeuchtigkeit jedoch deutlich reduziert werden. Hiezu empfiehlt KOBER, eine Box vorzubereiten, die man 2 cm hoch mit Aquarienkies auffüllt. Dann wird eine 1 cm hohe Schicht mit Wasser eingefüllt. Darauf legt man eine 3-5 cm hohe Schicht mit trockenem Substrat und feuchtet die Oberfläche mit einer Sprühflasche leicht an. In diese Schicht werden die Eier wieder zur Hälfte eingebettet. Vermutlich schlüpfen bei höheren Temperaturen vermehrt Männchen. Die anfangs weißen und bis zu 24 x 15 mm großen Eier werden mit der Zeit immer gelblicher und nehmen stark an Größe zu, so dass sie gegen Ende der Inkubationszeit das Gewicht vervierfachen können. Die Temperaturen sollten zwischen 25 und 32 °C liegen und eher konstant gehalten werden. KOBER (1998) beobachtete, dass häufige Temperaturschwankungen und dauerhaft zu hohe Feuchtigkeit zum Absterben der Feten im Ei führt, möglicherweise ist das eine Erklärung für die von WINKLE (1996) berichteten Verluste bei der Inkubation bei 100% Luftfeuchtigkeit.

Inkubationstemp.

Luftfeuchtigkeit

Inkubationszeit

Gelegegröße

MÜLLER (1983)

30 °C (mit Nachtabsenkung)

95%

60 Tage

11

KOBER (1998)

28 °C

k.A.

70 Tage

15

KOBER (2008)

28 °C

k.A.

60 Tage

12-18 (Erstgelege meist nur 4-8)

SCHMIDT & HENKEL (1995)

29-30 °C

k.A.

55-65 Tage

4-17

WINKLE (1996)

29 °C

100%

62 Tage

10

Tab.: Inkubationsdaten aus der Literatur

Basiliscus plumifronsDer Schlupf kündigt sich meist durch das “Schwitzen” der Eier an. Sollten 30-36 Stunden danach noch keine Echsen geschlüpft sein, empfiehlt KOBER (2008) Schlupfhilfe zu leisten. Normalerweise schlitzen die Schlüpflinge das Ei auf aber verlassen dieses nicht, bis der Dottersack resorbiert ist, was mehrere Tage dauern kann. Sollten Jungtiere mit noch nicht resorbiertem Dottersack schlüpfen, werden sie bis zur Resorption des Dotters aus Hygienegründen in einem Terrarium gehalten, das mit sauberem Küchenpapier ausgelegt ist. Die Jungtiere sind beim Schlupf 9-14 cm lang. Die erste Nahrungsaufnahme findet nach ca. 3-4 Tagen und die erste Häutung nach 6-8 Wochen statt. Die graubraun bis olivgrün gefärbten Jungtiere haben ähnlich wie die Adulti zwei weiße Längsstreifen an den Flanken, die sich im Verlauf zu Punktreihen entwickeln. Zusätzlich findet man dunkelbraune Querbänder auf dem Rücken, die sich auch am Schwanz fortsetzen. Die Umfärbung beginnt etwa in einem Alter von 7-8 Monaten am Kopf und schreitet dann zum Schwanz hin fort. Bis zur vollständigen Umfärbung können 2 Jahre vergehen (KOBER 1997). MÜLLER (1983) pflegte den Nachwuchs zunächst in einem Terrarium von 50 x 50 x 60 cm, das ebenfalls mit einer HQL-Lampe beleuchtet wurde. Bei KOBER (2008) habe sich für die ersten 3-4 Wochen ein Terrarium mit den Maßen 40 x 40 x 50 cm bewährt. Bei der gemeinsamen Aufzucht bildet sich eine Rangordnung aus, wobei rangniedrige Echsen unterdrückt werden können. Eine gemeinsame Aufzucht der Männchen kann bis zu einem Alter von 8-12 Monaten funktionieren, danach kommt es jedoch meist zu heftigen Streitereien, so dass die Tiere rechtzeitig getrennt werden sollten. Darauf sollte aufmerksam geachtet werden. Der Nachwuchs wächst gelegentlich unterschiedlich schnell. Während dominate Exemplare schnell wachsen, kümmern andere. Unterschiedlich große Tiere sollten unbedingt getrennt werden. KOBER (2008) rät dazu, Basilisken mit einem Größenunterschied von 30% zu trennen, da es sonst zu Kannibalismus kommen kann. Laut FITCH (1973) soll die Geschlechtsreife in einem Alter von 16-18 Monaten bei einer KRL von 113 mm erreicht werden. Bei guter Pflege erreichen die Nachzuchten nach 4 Monaten eine Länge von 25 cm und nach einem Jahr eine Länge von 50 cm. Männchen können sich zu diesem Zeitpunkt sogar fortpflanzen. KOBER (1998) schildert, dass Weibchen auch ohne Männchen schon in einem Alter von 9 bis 11 Monaten Eier legen. Weibchen, die nicht verpaart wurden, entwickelten häufig eine Legenot. Weibchen, die früh verpaart wurden, legen wiederum so viele Eier, dass es eine hohe Belastung für die Tiere bedeutet. Möglicherweise kann eine trockenere Aufzucht der Weibchen ohne Wasserbecken und einem Sprühintervall von alle 2 Tage dazu führen, dass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt trächtig werden (KOBER 1997, 2008). Männchen sollten nicht vor einem Alter von 15 und Weibchen nicht vor 18 Monaten verpaart werden (KOBER 2008).

 

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Literatur

ABRAHAM, G. (1982): Basiliscus plumifrons (LAURENTI, 1768) - Stirnlappenbasilisk. - SAURIA, Berlin, 4(2): S. 2.

BANKS, C.B. (1983): Breeding and growth of the plumed basilisk (Basiliscus plumifrons) at Royal Melbourne Zoo. - Bull. Brit. Herpetol. Soc.: 26-30.

BLOXAM, Q. & S. TONGE (1980): Breeding and maintenance of the plumed basilisk, Basiliscus plumifrons at the Jersey Wildlife Preservation Trust. - Dodo, 17: 88-96.

BOULENGER, G.A. (1885): Catalogue of the lizards in the British Museum (Natural History). Vol. 2, Second edition. - London, xiii+497 S.

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