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Bahama-Anolis

Anolis sagrei DUMÉRIL & BIBRON 1837

Synonym: Brauner Anolis

engl: Brown Anole

 

Schutzstatus

kein Schutzstatus

Preiskategorie

Niedrig. Auf Börsen kann man die Tiere schon für 6 Euro kaufen.

Schwierigkeitsgrad

Gering. Die Haltung des Bahamaanolis ist nicht besonders schwierig, weshalb diese Art zu den “Anfängertieren” gehört.

 

Beschreibung

Anolis sagreiAnolis sagrei ist vermutlich der zweitbekannteste Saumfinger nach dem Rotkehlanolis. Ähnlich wie dieser stellt der Bahama-Anolis keine sehr hohen Ansprüche an die Umwelt, was ihn zwar zu einem idealen Tier in der Terraristik aber auch zu einer Gefahr in der Natur macht. Der Bahama-Anolis wurde in mehrere Länder verschleppt und hat sich aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit derart stark vermehrt, dass er eine Gefahr für die ursprüngliche Fauna darstellt oder diese z.T. ausgerottet hat (SANDER 1985, ECHTERNACHT 1999, GERBER 1991, VINCENT 1999). Vermutlich wurden die Tiere allerdings unbeabsichtigt verschleppt und nicht durch achtlose Terrarianer ausgesetzt. Ein möglicher Weg der Verbreitung ist das Mitreisen auf Fahrzeugen (CAMPBELL 1996, SANDER 1985). NORVAL & MAO (2007) beschreiben einen weiteren möglichen Verbreitungsweg innerhalb von Taiwan. Dort werden Bambusstangen in der Landwirtschaft angebaut und häufig als Stelzen und Pfähle genutzt. Aber auch Anolis sagrei hält sich gerne auf dem Bambus auf. Zu Versuchszwecken wurden mehrere Bündel Bambusstangen im Lebensraum des Bahama-Anolis verteilt und liegengelassen. Nach drei Tagen wurden sie wieder eingesammelt und die sich darin befindlichen Echsen bestimmt. In den insgesamt 23 Bündeln wurden neben 12 Hemidactylus frenatus und einer juvenilen Mabuya longicaudata auch 5 Anolis sagrei gefunden. Die Anolis hatten eine KRL von mindestens 39 mm und waren somit höchstwahrscheinlich schon geschlechtsreif. An einen fremden Ort verschleppt wären sie also imstande gewesen, eine neue Kolonie aufzubauen.
Anolis sagreiDie systematische Einordnung des Bahama-Anolis war lange Zeit unklar. Einige Wissenschaftler wollen diese Art in der Untergattung Norops einordnen, jedoch sieht es aktuell so aus, dass es bei der Gattung Anolis bleibt.
Typischerweise bewohnt diese Echse niedrige Büsche und Sträucher. Sie ist auch häufig am Boden und auf Zaunpfählen zu finden und lebt in Kolonien. Weibchen und Jungtiere halten sich häufiger am Boden auf, während die Männchen an erhöhten Stellen typischerweise kopfunter sitzend ihr Revier überwachen. Als Kulturfolger findet man die Echse aber auch häufig an Häusern und in Gärten. Die Hauptaktivitätszeit in der Wildnis liegt zwischen 9:30 und 11:00 Uhr sowie zwischen 13:00 und 14:30 Uhr. Der Körperbau ist etwas gedrungener als bei Anolis carolinensis aber dennoch insgesamt schlank. Die Schnauze ist stumpf. Die kräftigen Extremitäten und die Haftlamellen an den Zehen zeichnen die Tiere als gute Kletterer aus. Selbst ein Entlanglaufen auf Glasscheiben ist kein Problem. Die Grundfarbe der Tiere reicht von dunkelbraun über grau bis gelbbraun, der Bahama-Anolis hat jedoch in geringem Maße die Fähigkeit, seine Farben zu ändern. Beide Geschlechter haben auf dem Rücken ein helles Rautenmuster, das bei den Weibchen und bei Jungtieren allerdings besser sichtbar ist. Seitlich des hellen Rautenmusters befinden sich bei den Männchen dunkle dreieckige Flecken. An den Flanken können außerdem gelbe Punkte bestehen. Bei den Weibchen findet man zusätzlich einen weißen Dorsalstreifen.
Männchen werden etwa 180 mm lang bei einer Kopf-Rumpf-Länge von 65-70 mm, Weibchen werden nur etwa 130-140 mm groß bei einer KRL von 43 mm. Der Schwanz kann bei Gefahr abgeworfen werden und wächst wieder nach (allerdings nicht mehr so schön wie das Original). Der Kehlfächer der Männchen ist rot gefärbt und gelb umsäumt. Bei Erregung können beide Geschlechter einen Nackensaum aufstellen, welcher bei den Männchen ausgeprägter ist.

Anolis sagrei kann in entsprechend großen Terrarien mit z.B. Anolis porcatusAnolis carolinensis oder Anolis marmoratus speciosus vergesellschaftet werden. Mit Hemidactylus frenatus wird auch in der Natur der Lebensraum geteilt. NORVAL & MAO(2007) vermuten, dass aufgrund unterschiedlicher Aktivitätszeiten keine Konkurrenz um Ressourcen besteht. Auch einige Arten der Gattung Phelsuma und einige Pfeilgiftfrösche eignen sich zur Vergesellschaftung. ZEILFELDER & BARTELT (2006) raten dem Anfänger jedoch von einer Vergesellschaftung ab, da diese beim beschränkten Platzangebot unter Terrarienbedingungen gelegentlich zu Problemen wie stressbedingter Legenot und Mangelzuständen führt.

Zu den natürlichen Feinden dürften wohl größere Echsen wie Mabuya longicaudata (NORVAL 2004 et al.), Schlangen [z.B. Lycodon ruhstrati ruhstrati (NORVAL & MAO 2008)] und Vögel zählen. SANDER (1985) erzählt hierzu: “Im August und September, aber auch noch im Oktober, treten die jungen Anolis in Massen auf. Sie fallen dann den großen Vögeln zum Opfer, vor allem den Weißen Reihern, die systematisch die Hauswände, Büsche und Hecken nach den kleinen Echsen absuchen.”

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind normalerweise größer und haben einen mächtigeren Kopf. Der Kehlfächer ist stärker ausgebildet und intensiver gefärbt. Die Schwanzwurzel ist bei Männchen verdickt. Weibchen haben einen ausgeprägten Dorsalstreifen (dorsum = Rücken). Die unterschiedliche Färbung der Geschlechter ist bereits bei den Schlüpflingen sichtbar, so dass beide Geschlechter von Anfang unterschieden werden können.

Unterarten

  • Anolis sagrei greyi BARBOUR, 1914
  • Anolis sagrei luteosignifer GARMAN, 1888
  • Anolis sagrei mayensis SMITH & BURGER, 1949
  • Anolis sagrei nelsoni BARBOUR, 1914
  • Anolis sagrei ordinatus COPE, 1864
  • Anolis sagrei sagrei DUMÉRIL & BIBRON, 1837

Verbreitung

Ursprünglich Kuba und einige umgebende Inseln (z.B. Isla de Pinos).
In den Vereinigten Staaten [Florida z.B. Insel Anna Maria (SANDER 1985), Nordost-Florida, Arkansas (MCALLISTER et al. 2003), Texas (CONANT & COLLINS 1991), Louisiana (STEVEN & LANCE 1994), Georgia, Bezirke südöstlich des Suwanne River (CAMPBELL 1996, 2003)], auf den Cayman Islands (ROUGHGARDEN 1995), Mexiko (Yucatán, Campeche, Tabasco, Quintana Roo und Isla Cozumel), Belize (CALDERON et al. 2003, RODRIGUEZ SCHETTINO 1999, SCHWARTZ & HENDERSON 1991), Guatemala, Honduras, Isla de la Bahía, Jamaika (LANDWER et al. 1995, ROUGHGARDEN 1995), Granada, Westindische Inseln (GREENE et al. 2002), Hawaii (GOLDBERG & BURSEY 2000) und sogar Taiwan (NORVAL et al. 2002) wurde die Art eingeschleppt.

Haltung im Terrarium

Terrarium

Anolis sagrei mit rotem KopfDie Mindestmaße für ein Pärchen liegen nach dem Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien bei 6 x 6 x 8 (L x B x H) mal die KRL der Tiere. Für jedes weitere Tier braucht man von jedem Maß 15% mehr. Bei Tieren mit einer KRL von 6 cm braucht man also ein Terrarium von mindestens 36 x 36 x 48 cm. Besser ist eine Größe von 50 x 50 x 80 cm für ein Männchen und zwei Weibchen. ZEILFELDER & BARTELT (2006) empfehlen mindestens 60 x 50 x 80 cm für ein Pärchen. Da Jungtiere und weibliche Tiere etwas häufiger den Boden aufsuchen, sollte die Grundfläche nicht zu klein bemessen sein. In einem Terrarium darf maximal ein Männchen gehalten werden, da die Tiere sich sehr aggressiv gegenüber anderen Männchen verhalten. Eine Haltung von mehreren Weibchen in einem Terrarium ist möglich, aber auch hier gibt es eine Rangordnung, so dass immer darauf geachtet werden muss, ob ein Tier unterdrückt wird. ZEILFELDER & BARTELT (2006) empfehlen, den größten Teil der Glasabdeckung am Terrariendach durch Gaze zu ersetzen, damit eine bessere Luftzirkulation erreicht wird. Von Mai bis September ist bei entsprechenden Wetterbedingungen sogar eine Freilufthaltung möglich. Sehr interessant wir durch ZEILFELDER & BARTELT (2006) die freie Zimmerhaltung beschrieben.

Licht

Als innere Beleuchtung kann man je nach Größe des Terrariums Halogenbirnen oder Spezial-Wärmespots verwenden. Eine Leuchtstoffröhre sorgt für zusätzliches Licht. Für ein Terrarium mit den Maßen 60 x 50 x 80 cm empfehlen ZEILFELDER & BARTELT (2006) eine Leuchtstoffröhre mit 15 W, 3 x 20 W Halogenspots im hinteren Bereich und 2 x 40 W “Concentra”-Spots im vorderen Bereich. Die Beleuchtungszeit beträgt im Sommer 14 Stunden und im Winter 8-10 Stunden. Zusätzlich empfehlen sie wöchentlich eine 2-3 malige UV-Licht-Bestrahlung (Osram-Ultravitalux bzw. Philipps Sanolux). Die Lampe wird mit einem Abstand von 80 cm zu den Tieren angebracht. Anfangs bestrahlt man etwa 10 Minuten und steigert langsam die Zeit jedes Mal bis eine Beleuchtungsdauer von 30 Minuten erreicht ist. BRUINS empfiehlt ebenfalls, das Terrarium 12-14 Stunden täglich im Sommer und 8-10 Stunden in der Winterruhe zu beleuchten.

Temperatur

Laut SCHWARTZ & HENDERSON (1991) liegt die Körpertemperatur der Echsen in freier Wildbahn durchschnittlich bei 33 °C. HESELHAUS & SCHMIDT (1990) empfehlen für die Terrarienhaltung eine Lufttemperatur von 25-28°C, JES (1988) empfiehlt 25-30°C tagsüber und 18-23°C nachts. Unter einem Spot sollten lokal Temperaturen von ca. 35-40 °C erreicht werden. FLÄSCHENDRÄGER & WIJFFELS (1996) empfehlen während des Winterhalbjahres Nachttemperaturen von 18 °C. ZEILFELDER & BARTELT (2006) berichten, dass für kurze Zeit auch Temperaturen um den Gefrierpunkt vertragen werden.

Luftfeuchtigkeit

ZEILFELDER & BARTELT (2006) empfehlen tagsüber 40-50% und nachts 70%. Das Terrarium sollte mehrmals täglich mit lauwarmem Wasser besprüht werden. Eine zu trockene Halung führt zu Häutungsschwierigkeiten.

Einrichtung

Für die Einrichtung sind reichlich verzweigte Äste unentbehrlich. Man kann hier von Urwaldlianen über Äste der Korkenzieherhasel und der Korkeiche bis hin zu Ästen von Obstbäumen alles verwenden. Das Terrarium ist so zu strukturieren, dass genügend Rückzugsmöglichkeiten für unterdrückte Echsen vorhanden sind. Obwohl die Tiere auch sehr gut an Glas entlanglaufen können, sollte man eine Rückwand gestalten. Hierzu kann man z.B. Korkplatten einkleben oder die gesamte Wand selbst mit Fliesenkleber gestalten. Anregungen dazu findet man beim Rückwandbau. Als Bodengrund eignet sich Torf oder der mittlerweile häufig angebotene Kokos-Humus. Eine reiche Bepflanzung sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch Kletter- und Versteckmöglichkeiten und sorgt für höhere Luftfeuchtigkeit. Großblättrige Pflanzen werden gerne als Schlafplatz genutzt. Für die Bepflanzung der Terrarien für die Jungtiere empfehlen ZEILFELDER & BARTELT (2006) die Verwendung von Maranta leuconera. Der Vorteil dieser Pflanze ist, dass seine Blätter tagsüber den Boden wie ein Dach bedecken und den Jungtieren Sichtschutz bieten. Abends falten sie sich nach oben und schlafende Jungtiere können leichter entdeckt und im Schlaf herausgefangen werden, ohne allzu großen Stress zu erzeugen.

Fütterung

In Feldstudien wurde das Nahrungsspektrum genauer untersucht. Die Nahrung besteht zu 26,32 % aus Hautflüglern, zu 28,95 % aus Schmetterlingen, zu 13,16 % aus Käfern zu 11,84 % aus Spinnentieren und der Rest besteht aus anderen Gliederfüßern (BEROVIDES ÁLVAREZ & SAMPEDRO MARÍN 1980). Verfüttert werden in Gefangenschaft die typischen Futtertiere wie Grillen, Mehlwürmer, Wachsmaden, kleine Schaben, Fliegen etc. Gefüttert wird mehrmals in der Woche, was den natürlichen Verhältnissen näher kommt als eine Fütterung in der Woche. ZEILFELDER & BARTELT (2006) füttern die Jungtiere täglich mit einem Fastentag in der Woche. Ab einem Alter von drei Monaten werden zwei Fastentage wöchentlich eingeplant. Das Futter sollte regelmäßig mit Mineralstoffen wie z.B. Korvimin bestäubt werden. Wasser wird von den Blättern aufgeleckt.

Zucht

Auch bei Anolis sagrei sollte man eine Winterruhe einrichten, damit die Tiere in Paarungsstimmung kommen. Dazu läßt man sie bei 15-20°C über 2-3 Monate überwintern. BRUINS empfiehlt eine Winterruhe von zwei Monaten bei 20-24°C. ZEILFELDER & BARTELT (2006) empfehlen eine Überwinterung ab Oktober/November bis Januar/Februar. Als vorbereitende Maßnahme wird die Beleuchtungszeit wöchentlich um 30 Minuten verkürzt, bis das Licht nur noch 8-10 Stunden täglich brennt. Die Temperatur wird ebenfalls auf tagsüber 16-20 °C reduziert. Nach Ende der Winterruhe werden Beleuchtungszeit und Temperatur wieder gesteigert.
Die Fortpflanzungszeit beginnt etwa im März und dauert bis zum Herbst an (bis ca. November). Dabei nähert sich das Männchen dem Weibchen unter ständigem Kopfnicken und Aufstellen des Kehlfächers. Gelegentlich antworten die Weibchen ebenfalls mit Kopfnicken. Ist das Weibchen zur Paarung bereit, verbeisst sich das Männchen in dessen Nacken, und es kommt zur Kopulation, die wenige Sekunden bis 4 Minuten dauern kann (ZEILFELDER & BARTELT 2006). Unwillige Weibchen wehren sich und laufen weg. Nach der Paarung legt das Weibchen etwa alle 4 Wochen 1-2 ca. 5,8 x 8,7 mm große Eier in einer Tiefe von 3-5 cm ab. Die Eiablage findet in freier Wildbahn zwischen April und Juni, selten zwischen November und Februar statt. SANDER (1985) berichtet über das Auftreten von unzähligen Jungtieren von August bis Oktober. Häufig wird nur ein einzelnes Ei abgelegt, seltener zwei auf einmal. Ob ein Weichen gerade Eier abgelegt hat, erkennt man meist daran, dass die vormals kurz vor den Hinterbeinansätzen ausgebuchteten Flanken nun eingefallen sind. 
Die Eier können im Terrarium belassen werden. Allerdings herrschen dann evtl. keine idealen Brutbedingungen vor oder schlüpfende Jungtiere werden von den Eltern gefressen. Es empfiehlt sich eine Inkubation in einem Brutapparat. Als Inkubationssubstrat nennen ZEILFELDER & BARTELT (2006) Anzuchterde vermischt mit Sand, sowie Vermiculit oder Perlit. Je nach Inkubationstemperatur schlüpfen die 33 mm (KRL 15 mm) großen Jungtiere nach einer Inkubationszeit zwischen 32 und 60 Tagen (Tab. 1). Das Geschlecht der Tiere kann durch die Bruttemperatur beeinflusst werden. Bei niedrigen Temperaturen schlüpfen vornehmlich Weibchen, während bei höheren Temperaturen hauptsächlich Männchen erzeugt werden. ZEILFELDER & BARTELT (2006) weisen jedoch darauf hin, dass Tiere, die bei konstanten Temperaturen bebrütet werden, zwar schneller schlüpfen aber dafür auch weniger stabil sind, was sich durch plötzliche Todesfälle äußert. Anolis sagrei hält mit 32 Tagen zusammen mit Anolis limifrons den Rekord unter den “Schnellschlüpfern”.

Inkubationstemp.

Inkubationszeit

Größe

Gewicht

FLÄSCHENDRÄGER (1986)

22-28 °C (mit Nachtabsenkung)

32-45 Tage

k.A.

k.A.

HESELHAUS & SCHMIDT (1990)

25 °C

50-60 Tage

k.A.

k.A.

ZEILFELDER & BARTELT (2006)

20-26 °C (mit Nachtabsenkung)

50-60 Tage

GL 33 mm
KRL 15 mm

k.A.

Tabelle 1. Inkubationsdaten aus der Literatur

 

Die frisch geschlüpften Jungtiere ernähren sich in den ersten Tagen von ihrem Dottersack. Die Aufzucht erfolgt am besten einzeln in Terrarien oder Plastikbecken (z.B. BraPlast), die spartanisch eingerichtet werden. In größeren Becken (ab 30 x 30 x 40 cm) ist aber auch eine Gruppenaufzucht möglich. Als Bodengrund kann man z.B. Küchenpapier verwenden. Die klimatischen Bedingungen entsprechen denen in den Terrarien für die Adulti. Die Aufzucht ist generell unproblematisch. Ein Problem, das ZEILFELDER & BARTELT (2006) erwähnen, ist ein Mangel an Vitamin B. Dieser führt dazu, dass gesund aussehende Tiere plötzlich vom Ast fallen und Krämpfe bekommen. In solchen Fällen soll sich das Massieren des Rückens vom Kopf in Richtung Schwanz mit einem weichen Pinsel als krampflösend erwiesen haben.
Die Geschlechtsreife wird mit einem Alter von 10 Monaten erreicht.

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Die Gattung Anolis
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Rotkehlanols (Anolis carolinensis)
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Literatur

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