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Siedleragame

Agama agama (LINNAEUS, 1758)

engl.: Rainbow Lizard

 

Schutzstatus

kein Schutzstatus

Preiskategorie

Niedrig. Die Tiere werden auf Börsen teilweise für 10-12 Euro angeboten.

Schwierigkeitsgrad

Mittel bis hoch. Es handelt sich bei angebotenen Tieren fast ausschließlich um Wildfänge, die extrem viel Platz brauchen und sehr panisch reagieren. Die Nachzucht ist selten gelungen.

 

Beschreibung

Agama agama teilt ein ähnliches Schicksal wie die Blutsaugeragame (Calotes versicolor) Asiens. Beide kommen in ihren Herkunftsländern häufig vor und werden Jahr für Jahr in Massen gefangen und in den Industrieländern zu Billigpreisen verschleudert. Die Tiere sind so billig und insbesondere durch ihre in der Paarungszeit hübsche Färbung so attraktiv, dass unüberlegte Käufe vorprogrammiert sind. Die ohnehin schon erschöpften und gestressten Tiere werden dann in viel zu kleinen Terrarien zu Tode gepflegt. Die Haltung sollte deshalb nur einem erfahrenen Terrarianer vorbehalten sein, der den Echsen ausreichend viel Platz bieten kann und ernsthaft nachzüchten will.
Die Siedleragame bewohnt hauptsächlich Trockengebiete wie Steppen- und Felslandschaften. Sie dringt aber auch in Feuchtgebiete wie Meeresstrände, Mangroven und Regenwälder vor, wobei der dichte Regenwald laut GRAMENTZ (1999) aufgrund der Sonnenlichtreduktion durch die Bäume gemieden wird. Meistens findet man die Agamen in Gruppen lebend mit einem dominanten Männchen und mehreren Weibchen sowie Jungtieren und wenigen rangniedrigen Männchen. Aber auch ein paarweises Auftreten konnte beobachtet werden (HENNIG 2006). Als Kulturfolger findet man diese Art teilweise in großen Mengen in der Nähe menschlicher Siedlungen. HENNIG (2006) schildert seine Beobachtungen im Senegal: “Neben Nilwaranen (Varanus niloticus) konnte ich auf dem Hotelgelände täglich Siedleragamen (Agama agama) beobachten. Sie sonnten sich auf Wiesen, an Häuserwänden und auf den asphaltierten Wegen.” Die Echsen suchen am liebsten Stellen in bis etwa 2 Metern Höhe wie z.B. Felsen, Baumstämme und Hauswände auf, von wo sie kopfunter sitzend die Umgebung beobachten. Nach den Analysen von GRAMENTZ (1999) leben die Tiere über 50% des Tages und vermutlich die ganze Nacht auf Bäumen. Dabei wurden männliche Exemplare durchschnittlich auf einer Höhe von 103,9 cm und Weibchen auf einer Höhe von 98,8 cm angetroffen. Zum Schlafen werden höhere Regionen am Baum bei durchschnittlich 214,7 cm aufgesucht. Vermutlich liegt das gehäufte Vorkommen der Echse auf Bäumen jedoch daran, dass im Lebensraum der beobachteten Echsen in Gabun vornehmlich Bäume vorkommen. GRAMENTZ vermutet, dass bei ausgeglichenem Verhältnis von Bäumen zu Felsen eher Felsen als Aufenthaltsort bevorzugt werden könnten. Über die arborikole Lebensweise wurde auch von BÖHME (1978) aus dem Senegal berichtet. GRAMENTZ (1999) beobachtete, dass sich das Territorium eines Männchens über bis zu vier Bäume erstrecken kann. Am Boden ist Agama agama selten anzutreffen. Selbst bei Gefahr flüchten die Tiere eher auf die Rückseite des Baumes und klettern bis zu einer Höhe von 6-7 m hoch, als in die Bodenvegetation zu flüchten. Kommt ein fremdes Männchen dem eigenen Revier zu Nahe, beginnt ein durch heftiges Kopfnicken geprägtes Imponiergehabe. Das reicht normalerweise aus, um die Reviergrenzen abzustecken. Wenn nicht, läuft der Revierbesitzer dem Eindringling entgegen und stellt sich ihm mit hochgestrecktem Körper entgegen. Um noch größer zu erscheinen wird zudem noch die Kehlfalte aufgestellt. So kurz vor der direkten Konfrontation ändert sich meist auch die Körperfarbe. Dabei kann die gelbliche Farbe des Kopfes in ein Braun umschlagen und die Körperfarbe hellt sich auf. Vermutlich passt sich die Echse so der Umgebung farblich besser an, da sie sich komplett auf den Kampf konzentriert und so anderen Jägern leichter zum Opfer fallen könnte. Selten kommt es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Wenn es jedoch soweit ist, versucht ein Männchen das andere mit weit aufgerissenem Maul durch gezielte Schläge mit dem Schwanz in die Flucht zu peitschen. Schwere Verletzungen bei Territorialkämpfen wurden von GRAMENTZ (1999) und MERTENS (1946) nicht beobachtet. Im Gegensatz dazu berichtet HARRIS (1964) über Schwanzverletzungen und Kieferbrüche und Beier (1974) über eine einseitige Erblindung.
Ergreift man eine Agame, so versucht sie sich meist durch Hin- und Herschleudern des Körpers aus der Hand zu winden und zuzubeißen. Nicht selten wird dabei Kot oder Urin abgegeben.

Siedleragamen erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 40 cm bei einem Gewicht von über 109 Gramm. Die 2/3 der Gesamtlänge wird vom Schwanz ausgemacht. Männliche Agamen können extrem bunt gefärbt sein. Kopf und Schwanz sind dann meist gelb bis orange gefärbt, während der Körper graublau und die Extremitäten grünlich gefärbt sind. Der Schwanz hat meist orangene und weiße Abschnitte mit schwarzer Schwanzspitze. Die Weibchen sind eher schlicht grau-braun gefärbt mit schwarzen Querbinden und kreisförmigen weißen Flecken von Kopf bis Schwanz. Der Kopf ist meist hell bis zitronengelb. Hier können die weißen Flecken auch türkisfarben sein. Die Unterseite der Siedleragamen ist weiß. Wenn die Sonne untergegangen ist, verlieren die ansonsten farbenprächtigen Männchen ihre Färbung und ähneln immer mehr den Weibchen.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen sind im Vergleich zu den Weibchen bunt gefärbt und werden größer. Die Farben kommen besonders in der Paarungszeit zum Ausdruck. Trächtige Weibchen tragen orangefarbene Flecken an den Flanken.

Unterarten

  • Agama agama africana (HALLOWELL, 1844)
  • Agama agama agama (LINNAEUS, 1758)
  • Agama agama boensis MONARD, 1940
  • Agama agama mucosoensis HELLMICH, 1957

Bis zum Jahr 2005 wurden noch weitere Unterarten unter A. agama geführt. Diese haben z.T. Artstatus erlangt. Eine dieser Arten ist A. lionotus. Da beide Arten eine ähnliche Lebensweise haben, empfiehlt es sich für weitere Informationen auch diesen Artteil durchzulesen.

Verbreitung

Das Gesamtverbreitungsgebiet ist sehr groß. Es erstreckt sich vom Westen Afrikas über Nordafrika bis nach Zentralafrika. Der Osten Afrikas ist durch die Schwesternart A. lionotus vertreten.

A. a. agama: Angola, Elfenbeinküste, Gabun [z.B. Lambaréné, Oyem, Libreville, Port-Gentil, Moulia und Mayumba (GRAMENTZ 1999)], Ghana [z.B. Legon 5° 36’ N(CHAPMAN, B.M. & R.F. CHAPMAN 1964)], Nigeria [z.B. Ibadan (HARRIS 1964), Ife (BEIER 1974, HALSTEAD 1970), Ijebu-Ode (SODEINDE 1992), Lagos (EKUNDAYO & OTUSANYA 1969), Nsukka (GUPTA 1982)], Uganda, Senegal (z.B. HENNIG 2006), Sudan, Togo [z.B. Lomé (GRAMENTZ 2004)]

A. a. africana: Liberia

A. a. boensis: Guinea-Bissau (die Typus Lokalität ist Madina Boé in portugiesisch Guinea)

A. a. mucosoensis: Angola (die Typus Lokalität ist Mucoso bei Dondo)

Die Siedleragame wurde auf einige Inseln durch den Menschen verschleppt. Hierzu gehören Madagaskar, die Komoren (WAGNER et a. 2009) und die Cap Verde’schen Inseln (VASCONCELOS et al. 2009)

Haltung im Terrarium

Terrarium

Die Echsen haben eine hohe Fluchtdistanz, und insbesondere Wildfänge geraten in Anwesenheit des Pflegers schnell in Panik. Nicht selten stoßen sich die Agamen dabei die Schnauzen an der Scheibe wund. Auf der Flucht können die Echsen eine Geschwindigkeit von mindestens 1 m/s erreichen (ABU-GALYUN 1988). Für die Haltung dieser recht lebendigen Tiere eignen sich deshalb nur größere Terrarien, in denen die Agamen auch mal einige Sprints durchführen können. RAUH & GAUBIES (2003) erwähnen ein Terrarium von 130 x 50 x 50 cm, über das sie jedoch sagen, dass es deutlich zu klein war. Sie empfehlen eine Höhe von 100 cm. Meiner Meinung nach sollte eine größere Höhe angeboten werden, da die Echsen nach den Beobachtungen von GRAMENTZ (1999) meist eine Fluchtrichtung nach oben wählen. Während der Eingewöhnungsphase kann es hilfreich sein, die Terrarienscheiben mit einem Tuch abzudecken.

Licht

Bei der Siedleragame handelt es sich um einen extremen “Sonnenanbeter”. Die Tiere verbringen den größten Teil des Tages damit, sich in der Sonne aufzuwärmen. Eine UV-Lichtquelle sollte nicht fehlen. RAUH & GAUBIES (2003) verwendeten bei o.g. Terrariengröße zwei UV-Lichtröhren (Reptisun 5.0, 20 W) und einen 80-W-HQL-Strahler. Zusätzlich wurde regelmäßig mit einer Osram UltraVitalux bestrahlt.

Temperatur

Ca. 25-32 °C Lufttemperatur tagsüber. Vom Fundort in Senegal berichtet HENNIG (2006) über Tagestemperaturen im August von 30 °C. Wenn die Sonne untergegangen ist, liegen die Tiere meist noch bis in den späten Abend hinein auf dem von der Sonne aufgewärmten Asphalt bei knapp 30 °C. ABU-GHALYUN et a. (1988) berichtet über Vorzugstemperaturen von 37 °C. HARRIS (1964) erwähnt 37-39°C. GRAMENTZ (1999) ermittelte Vorzugstemperaturen von 34,5 °C bei den Männchen und 32,9 °C bei den Weibchen. Da die Körpertemperatur der Agamen durchschnittlich um 3,9 °C höher lag als die Lufttemperatur, sollten im Terrarium unter dem Strahler lokal 45°C erreicht werden.

Luftfeuchtigkeit

Tagsüber 40-50%. Abends und morgens besprüht man das Terrarium, so dass die Luftfeuchte kurzzeitig auf über 70% steigt. HENNIG (2006) berichtet vom Fundort in Senegal im August über eine Luftfeuchtigkeit von 95% morgens und 70% abends. GRAMENTZ (1999) erwähnt aus Lambaréné eine Luftfeuchtigkeit von 95-100% am Morgen. Nachmittags sinkt diese auf 75-80%, wobei nach Regengüssen wieder Werte von 95% erreicht werden können. Erst wenn es mehrere Tage hintereinander nicht regnet, fällt die Luftfeuchtigkeit auf 70%.

Einrichtung

Um dem hohen Bewegungs- und Kletterdrang der Tiere gerecht zu werden, sollten die Terrarienwände mit z.B. Styropor und Fliesenkleber strukturiert werden. Außerdem bietet man Äste und Steine als Klettermöglichkeiten und Versteckplätze an. Als Bodengrund verwendeten RAUH & GAUBIES (2003) hellen Sand mit einer Höhe von 7 cm.

Fütterung

Agama agama ernährt sich im Freiland vermutlich hauptsächlich karnivor, wobei der Hauptanteil der Nahrung durch Ameisen gebildet wird. Dies beobachtete HARRIS (1964) zumindest bei Tieren in Nigeria. Zu 95,7% bestand die tierische Nahrung dabei aus Ameisen. HENNIG (2006) beobachtete ebenfalls im Freiland, dass die Echsen oft Ameisen mit einer Größe von 2-15 mm fraßen. Diese Beobachtungen decken sich mit denen von GRAMENTZ (1999) aus Gabun. Die dort untersuchten Tiere fraßen am häufigsten Wanderameisen. GUPTA (1982) berichtet ebenfalls, dass die Nahrung zu 100% aus Insekten bestand, wobei Weberameisen (Oecophylla smaragdina) 70,2% ausmachten. Eine Ernährung hauptsächlich mit Ameisen dürfte in Terrarienhaltung schwierig sein. Glücklicherweise werden auch andere Insekten angenommen. Verfüttert werden Grillen, Mehlwürmer, Wachsmaden, Fliegen, Heuschrecken und andere Insekten. Das Futter wird regelmäßig mit einem Vitamin- und Kalkpräparat bestäubt. Es gibt Berichte darüber, dass gelegentlich auch Reptilien erbeutet werden. GRAMENTZ (1999, 2000) berichtet über Fälle, in denen Hemidactylus mabouia gefressen wurde. LAMBORN (1913) berichtet über eine ca. 25 cm große Schlange, die von einer Siedleragame erbeutet wurde. Auch Säugetiere wie junge Ratten (CANSDALE 1955) und Finken (CAWKELL 1957) fallen den Echsen gelegentlich zum Opfer. Manche Tiere nehmen auch pflanzliche Nahrung wie z.B. süßes Obst an. Insbesondere rötliche Früchte wie Karotten, Tomaten und Palmfruchtfleisch werden gerne gefressen. GRAMENTZ (2004) berichtet über weibliche Tiere, die die rosafarbenen Blüten eines Hibiscus rosa-sinensis fraßen. Dabei rissen sie die Blätter nicht ab, sondern bissen sie sauber durch. Das Blüteninnere wie Griffelsäule und Staubblätter wurde nicht gefressen. Eine Wasserschale sollte nicht fehlen, obwohl häufig das Sprühwasser aufgeleckt wird.

Zucht

Über die Fortpflanzung oder gar Zucht in Gefangenschaft gibt es nur wenige Publikationen. In freier Wildbahn finden die Paarungen in der Trockenzeit und Eiablagen kurz vor oder in der Regenzeit statt. Ähnlich wie bei Agama lionotus scheint der Zeitpunkt der Fortpflanzung jedoch nicht mit der Jahreszeit an sich, sondern mit dem erhöhten Nahrungsangebot nach Regenperioden zusammenzuhängen. Aus Legon in Ghana berichten CHAPMAN & CHAPMAN (1964) über zwei Reproduktionshöhepunkte im Jahr nach Regenperioden. Aus Ibadan in Nigeria weiss man, dass die Paarungszeit Mitte Januar beginnt (HARRIS 1964). SODEINDE (1992) beobachtete in Ijebu-Ode Eiablagen im Januar und März. Aus Lambaréné in Gabun berichtet GRAMENTZ (1999) über den Fund trächtiger Weibchen im März und April. MEIßNER (1993) beschreibt, dass paarungswillige Weibchen sich in die Nähe des Männchens begeben und sich dort mit hoch aufgerichtetem und gekrümmten Rücken aufstellen. Der Kopf wird dabei gesenkt und der Schwanz angehoben. Das Männchen verbeisst sich in den Nacken und es kommt zur Kopulation, die etwa 1 Minute dauert. Trächtige Weibchen erkennt man an den rostbraunen bis orangefarbenen Flecken an den Flanken. Kurz vor der Eiablage stellen die Weibchen die Nahrungsaufnahme ein. RAUH & GAUBIES (2003) berichten über häufig auftretende Legenot trotz angebotener feuchter Eiablagestellen. Vermutlich werden normalerweise bis neun etwa 20 x 13 mm große Eier abgelegt, zumindest konnte diese Anzahl laut RAUH & GAUBIES (2003) aus einem an Legenot verstorbenen Weibchen entfernt werden. MEIßNER (1993) berichtet über 4-6 blaue Eier, die zu Beginn der Regenzeit in eine zuvor ausgehobene Mulde abgelegt werden, welche später wieder mit Sand gefüllt wird. Der Sand wird mit dem Kopf angedrückt. GRAMENTZ (1999) berichtet über die Ablage von 6 Eiern, die in feinem and im Schatten eines Baumes vergraben wurden. Als Inkubationssubstrat erwähnen RAUH & GAUBIES (2003) Vermiculite.

 

Inkubationstemp.

Luftfeuchtigkeit

Inkubationszeit

Gewicht

RAUH & GAUBIES (2003)

30 °C

60-80%

56-57 Tage

k.A.

 

 

 

 

Tabelle 1: Inkubationsdaten aus der Literatur

Jungtiere sind ähnlich gefärbt wie die Weibchen und können beim Schlupf noch einen Dottersack aufweisen. Zunächst sollten sie in Becken mit auf leicht angefeuchtetem Küchenpapier als Unterlage aufgezogen werden, bis der Dottersack resorbiert ist. Das endgültige Aufzuchtbecken wird ähnlich eingerichtet wie bei den Adulti. Futter in Form von kleinen Grillen wird schon einen Tag nach dem Schlupf angenommen. Laut MEIßNER (1993) schließen sich die kleinen Agamen in einem Alter von 2-3 Monaten einer Gruppe an. In der Terrarienhaltung sollten die Jungtiere nicht mit den Adulti vergesellschaftet werden. Beobachtungen zufolge verschmähen insbesondere die erwachsenen Männchen nicht den eigenen Nachwuchs (HARRIS 1964). RAUH & GAUBIES (2003) beschreiben die Aufzucht als nicht immer unproblematisch. Jungtiere schwächeln teilweise ohne ersichtlichen Grund. In diesen Fällen sollte mit einer Zwangsfütterung nicht zu lange gewartet werden. Auch auf eine regelmäßige Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie UV-Licht muss dringend geachtet werden. In Gefangenschaft geborene Tiere gewöhnen sich schnell an den Pfleger und nehmen Wasser von der Pipette an. Die Jungtiere sind nach 1,5 Jahren erwachsen (MEIßNER 1993).

Diese Arten könnten sie ebenfalls interessieren:

Agama lionotus (Ostafrikanische Siedleragame)
Calotes versicolor (Blutsaugeragame)

Literatur

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